Kapazitätsgrenze: Bitcoin an der Grenze

Bitcoin an der Grenze

Bitcoin-Mining-Anlage. (Marco Krohn / Wikipedia / cc-by-sa-4.0)

Befürchtet worden war es schon länger: Das digitale Währungssystem Bitcoin hat seine Kapazitätsgrenze für die Verarbeitung von Transaktionen erreicht. Lösen lässt sich das Problem mit Geld – oder mit einer radikalen Überarbeitung.

Seit mittlerweile mehr als einem Jahr streiten sich Leute, die Bitcoin nutzen oder daran arbeiten, über ein nahendes Problem, das laut einigen führenden Entwicklern das gesamte System scheitern lassen könnten. Anfang März ist dieses Problem sehr real geworden: Einige Nutzer mussten feststellen, dass Bitcoin-Geld gestrandet ist, nachdem sie versucht hatten, es zu verschicken.

Das Problem liegt im Grunddesign von Bitcoin, das mit seinem dezentralen Netzwerk aus Computern rund um die Welt maximal sieben Transaktionen pro Sekunde ermöglicht. Genau diese Kapazitätsgrenze wurde Anfang März erreicht, so dass ein Rückstau von nicht verarbeiteten Transaktionen entstand. Noch wird darüber diskutiert, ob es von selbst dazu kam oder gezielt herbeigeführt wurde, um Bitcoin Probleme zu bereiten.

Am 3. März standen rund 30.000 Bitcoin-Transaktionen in der Warteschlange. Einige davon werden viel früher verarbeitet werden als andere.

Denn um eine bevorzugte Verarbeitung zu erreichen, ist es möglich, in Bitcoin-Transaktionen eine Gebühr dafür vorzusehen. Zum Teil schlägt Bitcoin-Software dies automatisch

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